No one can reach me the water

ein Beitrag von Christian Schober

 

The devil sticks in the details - kennen Sie auch Menschen, die hemmungslos "Filser-Englisch" anwenden und zudem mit Fremdwörtern "glänzen" möchten, ohne deren Sinn zu verstehen? Zu diesem Thema gibt es ja schon viele lustige Bücher und auch einige (sehr) bekannte Fußballspieler werden in diesem Zusammenhang immer wieder zitiert. Aber leider..

ist das ganze gar keine Comedy, sondern bitterer Ernst. Denn nicht immer ist es einfach, als Zuhörer damit umzugehen. Derjenige, der so "sprachgewandt" ist, kann nämlich auch ihr Kunde oder ihr Vorgesetzter sein; oder auch eine Kollegin/ein Kollege, die/der sich selbst fachlich "ganz oben" sieht. Zuletzt hat sich einer meiner Gesprächspartner als toller Netzwerker bezeichnen wollen und hat dafür dann - in der Gruppe - die Formulierung "networker before the lord" verwendet!

 

Was also tun wenn man in so eine Situation gerät? Ich denke es ist das Beste, so etwas gelassen zu überhören. Auch auf Grimassen etc. muss verzichtet werden. Schnell käme man als Besserwisser rüber oder als jemand, der den anderen bloß stellen möchte.

 

Solche (lustigen) Aussagen nicht zu machen liegt ausschließlich in der  Verantwortung des Betroffenen. Vielleicht hört der- oder diejenige auf Freund/Freundin oder Lebens- oder Ehepartner(in). Sicherlich wird derjenige aber das "Feedback" eines Außenstehenden missbilligen. 

 

Das Problem wird noch dadurch verstärkt, dass wir noch mehr als früher scheinbar eine Kultur entwickelt haben, in der es offensichtlich wichtig ist, auf jeden Fall etwas "dazu zu sagen". Vor Allem etwas Spekulatives. Zuzugeben oder gar einzuräumen, dass man zu einem bestimmten Thema nichts zu sagen hat - weil man sich bspw. dort nicht auskennt - scheint eine unzumutbare und undenkbare Reaktion einiger Mitmenschen zu sein. Auch hier gilt: Außenstehende Zuhörer sollten diese Beiträge nicht kommentieren, sondern maximal gedanklich den Kopf schütteln.

 

Darum seien hier alte Redensarten zitiert: Schweigen ist Gold und Weniger ist mehr!

 

Herzliche Grüße aus München, Christian Schober

 

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