Logistikplanung: Eine klare Zieldefinition ist das A und O für die erfolgreiche Umsetzung

Logistikplanung: Lagerlayout
Bild: SCHOBER, Projektarbeit

Ein Beitrag von Christian Schober

 

Haben Sie schon mal ein eine Logistikplanung nicht umgesetzt? Liegen bei Ihnen noch alte Planungen in Schubladen oder auf Laufwerken? 

 

Warum? 

Klar, auch wir erleben, dass Auftraggeber – bewusst – eine Planung erstellen lassen, nur um erst einmal die Möglichkeiten zu sehen, die es gäbe. Bewusst im Konjunktiv. Aber es gibt auch viele Planungen, die dann einfach nicht umgesetzt wurden, obwohl man das natürlich ursprünglich vorhatte. 



❌ Das ist teuer, zeitaufwändig und sehr enttäuschend für das eigene Projektteam und das externe Beratungsteam!

Oft wird unterstellt, es läge am externen Logistikplaner oder Logistikberater. Das kann natürlich immer sein, wer ist schon fehlerfrei.

Aber: Oft liegt es daran, dass Restriktionen, Planungsprämissen, Parameter und vor allem die Ziele des Projektes/der Planung VORHER im Team nicht konkret abgestimmt wurden. Das ist eine unangenehme und aufwändige "Kärrner-Arbeit", die vom Projektteam häufig gescheut wird. 

Doch es ist essenziell, die Dinge VOR Beginn der Planungsarbeit klar und auch schriftlich festzulegen. Dazu gehören beispielsweise:

✅ Grundsätzlich: Was ist im Scope, was nicht!
✅ Das Budget für Investitionen
✅ Eine klare Vorstellung über den RoI
✅ Grad und Ausprägung von Digitalisierung und Automatisierung
✅ Unabdingbar: die Mengen für die Planung: Ist, 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre.
✅ Und: Wann soll realisiert werden? Von welcher Zeitstrecke sprechen wir?

Nur wenn die Karten auf den Tisch gelegt werden, wenn alle Fragen immer und immer wieder gestellt und letztlich beantwortet werden, dann gibt es eine Ausgangslage für die Planer, die hohe Kosten, Zeitverluste und Enttäuschungen vermeidet!

Ein guter Beratungspartner setzt alles daran, gemeinsam mit Ihnen die Planungsparameter eindeutig festzustellen und zu vereinbaren!

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