Christian Schober: Zum guten Schluss kommen die Rankings und Bestenlisten - auch in der Logistik!

Kennen Sie das? Vor allem zum Jahresende hin wird vieles einem Ranking unterworfen: Die besten Sportler, die erfolgreichsten Songs, die wichtigsten Momente des Jahres, die TOP 10 der sowieso und so weiter und so weiter... Manchmal kann man das nachvollziehen und es kann auch Spaß machen, aber haben Sie ...

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Christian Schober über Komplexität in der Logistik

Ist Logistik komplex? Quelle: Fotolia
Ist Logistik komplex? Quelle: Fotolia

Ist Logistik komplex? Ohne je eine Umfrage gemacht zu haben würde ich einschätzen, dass die Mehrheit der Befragten dies in jedem Fall bejahen und  bekräftigen würde!


Wie ist die Wahrnehmung zur Logistik, man sich Fachzeitschriften, Internetportale und Publikationen von Interessensvertretungen ansieht? Auch dann kann man nur den Eindruck haben, dass Logistik einerseits sehr notwendig ist (stimmt!), aber vor Allem kompliziert, komplex, zunehmend digital, global, x-sprachig und so ungemein essentiell, dass nicht nur der Verbraucher oder....

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Fachbegriffe in der Logistik - durch die Brille von Christian Schober. Heute: "Bieterliste"

MEINUNG

 

An dieser Stelle beleuchten wir gängige Begriffe aus der Logistik aus einem anderen Blickwinkel - nämlich durch die Brille von Christian Schober - "gewürzt" mit Meinung, Erfahrung und auch Kritik. Oftmals haben die Beteiligten im Logistikgeschäft unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen über die Bedeutung einzelner Begriffe. Dieser Blog soll helfen, informieren, zum Nachdenken anregen, aber auch Spaß machen!

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Christian Schober über das Image der Logistik und Sommerferien

Das Image der Logistikbranche zu verbessern: dieses Themas haben sich in der jüngeren Vergangenheit sehr viele Institutionen, Insider und Branchenkenner angenommen.

Dabei hat sich oft herausgestellt, das es ein guter Weg ist, der Öffentlichkeit zu zeigen was Logistik eigentlich ist - am besten aus dem täglichen Erleben.

 

Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass eine Urlaubsreise und ihre Vorbereitung nichts anderes ist als pure Logistik?

 

Orientieren wir uns  an den 7 R der Logistik (kennen Sie das?): Die Aufgabe der Logistik wird häufig als die 7-R-Aufgabe definiert: Es geht darum, die richtigen Objekte in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten mit den richtigen Informationen am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen (Quelle: www.haufe.de).

 

Wenn man "Objekte" mit dem Inhalt der Koffer und den reisenden Personen gleichsetzt und den Rest mit dem Gesprächsinhalten im Reisebüro - dann kommt doch auch Nichtlogistikern die Erkenntnis, oder?

 

Viel Erfolg beim Erklären "was Logistik ist" und mit was Sie Ihren Berufsalltag verbringen. Und schönen Urlaub!

 

Beste Grüße Christian Schober

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Christian Schober über Bahnfahren als Logistikberater

Zunächst: Grundsätzlich lasse ich nichts auf das Bahnfahren kommen: es ist auch - so finde ich - eine Herkulesaufgabe, so ein fragiles und zeitlich enges Netz mit so vielen Abhängigkeiten zu managen.

Und man muss meiner Meinung nach auch sehen, wie häufig die Ursachen für Verspätungen ja gar nicht bei der Bahn selbst liegen.

 

Aber heute wieder zwei "Erlebnisse", die die Bahn mit sehr einfachen Mitteln deutlich hätte besser machen können. Besonders auffällig ist das, wenn man als prozessorientierter Berater (mit einem grundsätzlich pragmatischen Ansatz) grad von einem Kunden kommt, dem diese prozessualen und organisatorischen Kleinigkeiten außerordentlich wichtig sind - weil diesem die negativen Konsequenzen bewusst sind. Nicht so der Bahn:

 

Beispiel 1: Abfahrt in München in der Früh:


Anzeige auf dem Bahnsteig: alles normal, App der Bahn: wie geplant, Zugbegleiter auf dem Bahnsteig konkret nach Wagenreihung gefragt: ok! Also auf, an das Ende des Bahnsteigs zum Bereich A. Trotzdem: Zug fährt ein, Wagenreihung grundfalsch - wieder ein Sprint bei 30 Grad mit Gepäck über den halben Bahnsteig. Wie immer ist auch hier Kommunikation alles.


Beispiel 2: Wegen Verspätung Aufenthalt in der Lounge in Frankfurt


Diese ist ja  - wohlgemerkt - nur für Nutzer der 1. Klasse. Also die Kunden, von denen die Bahn meint, man müsse etwas "Besonderes" bieten. Das Normale würde aber  schon reichen! Denn: die Toilette befand sich in einem Zustand schlechter als im Zug und vor Allem unansehnlicher als in der Bahnhofshalle. Wozu also das Ganze? Ein bisschen reinigen, ein neues Plastiksieb hier und eine reparierte Türklinke dort: im Gegenwert von 100 € hätte man diese Toilette schon deutlich aufbessern können. Tja, hätte...


In diesem Sinne: Pünktlichkeit ist nicht Alles, sondern eben auch Kommunikation und das "Erleben"  der Reise!. Weiterhin viel Erfolg bei der Unternehmensentwicklung. Christian Schober

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Christian Schober über Kommunikation in der Logistik

Schon mal diesen Spruch gehört? Bestimmt, oder?:

 

My work is so secret that I don't even know what I do

 

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Christian Schober über Netzwerken in der Logistik

Quelle Fotolia
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Heute schon genetzwerkt? Haben Sie heute schon jemanden in einem sozialen Netzwerk als Kontakt gewonnen? Heute schon "geliked" oder "geshared"? Haben Sie Ihrem Zielkunden schon eine E-Mail geschickt oder an seinen Geburtstag gedacht? Oder haben Sie gar schon mit jemandem ganz analog und wie früher telefoniert? Egal wie Sie es machen, im..

..Gespräch zu bleiben und Kontakte zu gewinnen - durch die zunehmenden Möglichkeiten kann das zeitlich ziemlich ausarten. Hier sollte man sich kritisch an der eigenen Nase fassen und richtig priorisieren - und nicht zu viel "machen" um den Leuten nicht auf die Nerven zu fallen.

 

Zusätzlich zu den digitalen Möglichkeiten gibt es dann ja auch noch  Veranstaltungen aller Art (am Ende immer mit einem Teil "Zeit für Netzwerken") oder gar offizielle und organisierte Netzwerktreffen in unüberschaubarer Vielfalt. Man denke nur an XING-Events... alle nur noch am Netzwerken. So weit so gut.

 

Netzwerken hat jedoch meiner Meinung nach den Sinn einer Kooperation - und lebt vom Geben und Nehmen.

 

Pech haben diejenigen Mitmenschen, die meinen, Netzwerken bringt Kohle und Geschäfte - viel und sofort! Wenn dann auf einer Veranstaltung nur noch "Angler" sind, aber kein Fisch mehr im Teich, der beim Netzwerken gefangen werden kann - meist als Umsatz- oder Ideenbringer - dann ist man enttäuscht. Und auch Pech für diese Leute, wenn sich viele Angler dann gegenseitig mit Ihren Ideen, Produkten und Schicksalsschlägen zuschwallen und sich bestätigen wie toll sie wären - wenn nur auch ein Kunde hier gewesen wäre...

 

Meine Empfehlung: Netzwerken geht ohne Druck, ganz entspannt. Und: Weniger ist Mehr! Der gute Netzwerker stellt sich nicht ständig in den Vordergrund und beschallt bspw. einen ganzen Tisch stundenlang mit seiner Botschaft; vielmehr hört er zu. Gute Netzwerker schätzen die Mitmenschen aus Überzeugung und zeigen echtes Interesse.

 

Gutes Netzwerken kann man aber wahrscheinlich nicht lernen - es scheint weitgehend ein Einstellungssache zu sein. Wer Mitmenschen wertschätzt, kann gut Netzwerken. Wer diese Wertvorstellung nicht hat, sondern heute und jetzt auf Teufel komm raus einen Vorteil gewinnen möchte, wird diese Einstellung kurz vor dem Netzwerktreffen wohl nicht ablegen können. Netzwerken ist Geben und Nehmen. Geben steht zurecht an erster Stelle. Weiterhin viel Erfolg, Ihr Christian Schober

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Christian Schober über Logistik in der Aufbauorganisation

Bei der Eröffnung der Messe transport logistic 2015 in München wurde durch den Sprecher  von Google für jedes deutsche Unternehmen ein neue Position empfohlen, nämlich ein Chief Digital Officer, also ein CDI. Eine verantwortliche Führungskraft zu deren..

Quelle: Fotolia
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..Aufgabe es gehört, die Digitalisierung des Unternehmens und den dafür notwendigen Wandel vorzubereiten und voranzutreiben. In der selben Diskussionsrunde hat dann das Unternehmen Bosch die Notwendigkeit, die Digitalisierung als Chance zu begreifen ebenfalls hervorgehoben und mit dem Beispielen aus dem eigenen Haus bekräftigt.

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Christian Schober über die Höhe von Fracht- und Transportkosten

Das Reduzieren der Fracht- oder Transportkosten ist eine Daueraufgabe des Handels und der verladenden Wirtschaft. Und - zunehmend - eine Dauer-aufgabe der Einkaufsabteilungen. Das Verhandeln von Frachtpreisen ist zwar - genauso wie regelmäßige Ausschreibungen - selbstverständlich legitim und notwendig. ABER...

 

...ACHTUNG: Eine deutlich höhere Einsparung bei Frachtkosten liegt im Unternehmen selbst verborgen; und dieses Potential ist regelmäßig höher als das, das durch Ausschreibungen gehoben werden kann. Dies ist keine Behauptung, sondern in 17 Jahren und > 200 Projekte erlebte Praxiserfahrung! Nach unserem Motto "die günstigste Sendung ist die, die  gar nicht transportiert wird" gilt es sich als Auftraggeber zu fragen:


  • Wählen wir das richtige Verkehrsmittel?
  • Benötigen wir wirklich die eingekaufte "Geschwindigkeit"?
  • Haben wir das richtige Lieferintervall?
  • Haben wir den Spediteur so in die Kommunikation eingebunden, dass er günstig produzieren kann?
  • Haben wir schon früh im Produktentstehungsprozess die Logistik mit in unsere Überlegungen mit einbezogen?


Fragen über Fragen? Erfahren Sie mehr hier oder setzen Sie  sich für eine unverbindliche Diskussion mit einem Fachmann Ihres Vertrauens in Verbindung! Viel Erfolg, Ihr Christian Schober

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Christian Schober über Entscheidungsfindung im Management

Oftmals wundern wir uns darüber, dass Entscheidungen einfach nicht gefällt werden - so sehr man es auch gerne hätte. Nicht nur...

...in betroffenen Unternehmen, sondern auch in deren Umfeld - also zum Beispiel bei unternehmensnahen Dienstleistern wie Beratern aller Art - ist dieser "Trend" deutlich zu spüren. Projektmanager, die Meilensteine und Deadlines zu erfüllen haben und Akquisiteure, die einen Abschluss erreichen möchten, wissen wovon ich spreche! Über dieses Thema lässt sich lange und trefflich streiten und diskutieren! Um diesen Beitrag aber abzukürzen empfehle ich zum Thema Entscheidungsfindung die Lektüre des Buches "Die Stein-Strategie - von der Kunst nicht zu handeln" von Holm Friebe. Diese Lektüre kann Ihren Horizont erweitern und Ihre Sichtweise erheblich verändern! Viel Erfolg dabei! Herzliche Grüße, Christian Schober

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Christian Schober über das Fahren mit der Bahn...

Wann haben Sie zuletzt einen positiven Bericht über das Reisen mit der Deutschen Bahn gelesen? Schon lange her?

Heute ist es soweit: Gestern München - Aschaffenburg in 2:40 h ohne auch nur eine Minute Verzögerung! Auf der Straße nicht zu schlagen! Heute Abfahrt in Aschaffenburg auf die Minute genau, im rappelvollen Zug mein reservierter Platz frei! Ich musste niemanden "hochsprengen". Gestern und heute: freundliche, gut aufgelegte Schaffnerinnen! Alles super. Ein Lob - das muss auch sein. Fahren Sie  mal wieder Bahn - es wirkt! Beste Grüße von Christian Schober aus: dem ICE!

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Christian Schober über das Ansehen der Logistikbranche

Vielen Köpfen in der Logistikbranche ist längst klar, dass das Ansehen der Branche und der angebotenen Berufe nicht ausreichend ist, um den Nachwuchs im richtigen Maß für die Berufsbilder zu begeistern. Auch andere Themen wie Straßenbauprojekte oder gewerbliche Logistikansiedlungen wären der Bevölkerung deutlich einfacher zu vermitteln, wenn die Zusammenhänge deutlicher gemacht würden.

Doch der fachlich unkundige Bürger stellt oft nicht den Zusammenhang zwischen bspw. seinem Verbrauch und seinem Bestellverhalten oder dem wirtschaftlichen Erfolg - z. B. seines Arbeitgebers - und der Logistik her.

Viele Menschen und Organisationen arbeiten derweil hart daran, das Bild der Logistik zu verbessern. Diese Personen möchten den Menschen vermitteln, dass es um mehr geht als Straßentransporte, "stinkende" LKW und dem Verursachen von Stau.

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Christian Schober über die Logistik für die Baubranche und die Messe BAU2015

Die Logistikdienstleister waren auch auf dieser BAU wieder nicht vertreten! Und das, obwohl diese transport- und logistikorientierte Branche es dringend nötig hätte!

Die kosten- und geschwindigkeitsgetriebene Baubranche schreit geradezu nach Lösungen - egal ob Hersteller, Händler, Generalunternehmer oder Bauherr! Bis hin zu den Identifikationsproblemen des klassischen Baustoffgroßhandels! Um mich nicht zu wiederholen, nachfolgend der Text meines Blogs von vor 2 Jahren zum selben Thema:


Vom 14.01. bis 19.01.2013 findet in München die Messe Bau 2013 statt. Ich war selbst heute, am 16.01.2013, vor Ort um mir einen Überblick zu verschaffen.

Das Messegelände ist durch diese eine Messe fast komplett belegt; etwas, was die Logistikbranche von der ebenfalls dort stattfindenden Messe „transport logistic“ nicht gewohnt ist. Der Besucheransturm ist ebenfalls ein ganz anderer! Warum bin ich als Logistikberater dort hingegangen? Vor allem um zu sehen, welche potentiellen Kunden es gäbe, welche Versprechen diese Firmen wiederrum ihren Kunden geben, die logistikrelevant sind. Ich habe mir selbst ein Update gegönnt, „was es alles gibt“ und habe versucht, die Anforderungen dieser Firmen an Ihre Logistik auf mich wirken zu lassen. Dies hilft mir, in Branchenlösungen zu denken, aber auch meinen Horizont zu erweitern. Natürlich habe ich am Ende auch noch Bestandskunden besucht – aber das war nur ein Nebenzweck. Warum ich das schreibe: wenn man unter www.bau-muenchen.com die Suche benutzt, findet man mit dem Suchbegriff „Logistik“ 3 Unternehmen und 2 Produkte. 3 Unternehmen von 2061 (!) Ausstellern. 1 Unternehmen ist ein Anbieter von Logistik-Software, die beiden anderen sind Bauzulieferer, die die Logistik als Merkmal des Unternehmens erwähnen. Das war’s. Wenn ich mir überlege, dass – mit Ausnahme der Halle C3, die sich mit Bau-IT beschäftigt – der Rest fast vollständig physische Logistik benötigt (und in welchen Mengen!), kann ich mir die Abwesenheit der Logistikbranche nicht erklären. Müssten zudem die Aussteller nicht weit mehr mit dem Pfund Ihrer Logistikdienstleistung für die Endkunden wuchern? Es gibt also noch viel zu tun! Gruß aus München, Christian


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Christian Schober über Preisgestaltung in der Logistik

Gestern habe ich einen sehr interessanten Artikel über die Preisgestaltung bei Printmedien und die Gedanken des Verlagsinhabers gelesen - die Lektüre des Blogbeitrags und  die Reaktionen darauf kann ich nur dringend empfehlen: http://www.impulse.de/nachrichten/block_nikolaus-foerster/preisleistungsverhaltnis-1-stunde-beim-anwalt-4-jahre-impulse

Um was geht es hier?


Es geht um die die alte Geschichte: welcher Preis ist angemessen für meine Dienstleistung oder mein Produkt? Sie werden sagen: warum soll oder kann ich die Preisgestaltungsgedanken eines Verlagsleiters mit meinen Problemen als Spediteur oder Kontraktlogistiker vergleichen? Ein Zusammenhang ist zunächst nicht ersichtlich. Oder doch?

 

Geht es uns nicht allen gleich? Ob Printmedium, Logistikberatung, Spediteur, Logistiker oder kreative Werbeagentur: meinen wir nicht alle, unsere Arbeit müsste eigentlich besser bezahlt werden? Wäre "mehr wert" weil doch die "Herstellung" so viel kostet und wir uns so bemühen? Was limitiert aber unsere eigentliche Preisvorstellung? Ich sehe zwei Hauptgründe: Wir meinen der Wettbewerb sei günstiger... und wir meinen, der Kunde würde unser Angebot und unsere Preisvorstellung  zunächst einmal  als teuer empfinden.

 

Meine Meinung hierzu? Beides ist richtig: Es gibt immer einen günstigeren Dienstleister - immer! Und der Kunde sagt sehr häufig - egal was Sie anbieten - gleich nach der Begrüßung: "das ist zu teuer".


Und doch muss man an sein Produkt glauben und die Grenzen ausloten - man muss so selbstbewusst sein und es in Kauf nehmen, auch einmal ein Geschäft nicht zu erhalten und einen Kunden zu verlieren. Ohne Selbstbewusstsein geht es nicht! Wann man auf ein Geschäft verzichtet und wie man den Preis richtig einsetzt ist aber sicherlich ein Ritt auf der Rasierklinge  und eine Einzelfallentscheidung. (Übrigens  hilft hier die Nachkalkulation laufender Geschäfte - wenn man sieht, wie wenig "Spaß" das Bestandsgeschäft macht, motiviert das für ein anderes Pricing bei neuen Kunden)

 

Aber: Wer ständig darauf stolz ist, jeden Auftrag bekommen zu haben und von den Kunden nur so umworben wird, sollte sich auch selbstkritisch überlegen ob der Kundenzulauf wirklich an der Dienstleistungsqualität liegt oder nicht einfach daran, dass man immer der Günstigste war? Es gibt einige namhafte Logistiker (die ich auch selbst kenne), die davon betroffen sind und fast in Ihrem (Umsatz)erfolg ertrinken und berauscht sind von den Zuwächsen im Vertrieb. Nur verdient man nichts...

 

Vor mehr als 16 Jahren wollte ich mal in einem großen  Münchner Krankenhaus einen Tag gratis verbringen, um  die Potentiale aufzuzeigen. Und obwohl heute viele Kunden solch ein kostenloses "Scoping" möchten und erwarten, gibt es auch sehr, sehr viele andere potentielle Kunden, die es sehen, wie der damalige Entscheidungsträger dieses Krankenhauses, der uns die Potentialanalyse nicht durchführen ließ: "Ein Tag umsonst? Sie brauchen nicht kommen, Herr Schober, was nichts kostet taugt auch nichts!"

 

Bleiben Sie selbstkritisch in der Preisfindung, richten Sie sich nicht sklavisch am Wettbewerb aus, lassen Sie sich gute Argumente einfallen und geben Sie nie den Kampf auf, selbstbewusst "Ihr Produkt" mit all seinen Vorteilen "teuer" zu verkaufen. Auch dafür gibt es genug Kunden ... Beste Grüße aus München, Christian Schober

 

 

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