Über den Autor:

Christian Schober, geboren 1963 in München, ist Speditionskaufmann und Verkehrsfachwirt. Seit 1998 führt er - zunächst mit einem Partner, seit 2003 alleine - die SCHOBER BERATUNG FÜR LOGISTIK. Parallel zur unternehmerischen Tätigkeit  war Christian Schober lange  Jahre in der Erwachsenenbildung tätig; außerdem ist Christian Schober erfolgreich für wichtige geförderte Beratungsformen gelisteter, akkreditierter und  anerkannter Fachberater und zudem in zahlreichen unternehmerisch, wirtschaftlich und  logistisch geprägten Orga-nisationen ehrenamtlich tätig. Christian Schober lebt mit seiner Familie in München. 

In unserem BLOG melden wir uns zu - unserer Meinung nach - wichtigen Themen aus Beratung, Logistik und dem allgemeinen Wirtschaftsleben zu Wort. Darüberhinaus ist es uns wichtig, auch die Belange von Selbständigen, Unternehmern und Führungskräften zu thematisieren. Diskutieren, bloggen oder twittern Sie mit!


 

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Christian Schober über den Dauerbrenner City Logistik

In der jüngeren Vergangenheit wird immer öfter die Versorgung von Städten und größeren Ballungsräumen thematisiert. In Kombination mit dem Smart City Gedanken und essentiellen Versorgungs- und Nachhaltigkeitsfragen – schon aufgrund des Bevölkerungswachstums und dem weiteren Wachsen der Städte -  lauten die Arbeitstitel heute „Urbane Logistik“ oder auch „Metropol Logistik“.

 

Bereits 1996 haben Kollegen und ich als Mitglieder des Landesverbands Bayerischer Spediteure nach Lösungen für München gesucht – und damals war das Thema auch schon nicht mehr neu.

Braucht man eigentlich Berater? Christian Schober über den Sinn von Logistikberatung

Wenn man in speziellen Portalen Mitglied ist, bekommt man als Logistiker manchmal Fragen gestellt, zu denen man sich als gelisteter „Experte“ äußern kann. Das mache ich manchmal, doch heute wurde ich um eine Antwort zur Frage „Braucht man eigentlich Berater?“ gebeten.

 

Kann man das in einem Forum fragen? Sollte man das ausgerechnet einen Berater fragen? Warum frägt sich derjenige das nicht selbst?

Ich habe nicht geantwortet – wir stehen auf dem Standpunkt, dass ein potentieller Kunde selbst davon überzeugt sein muss, dass er – aus individuell unterschiedlichen Gründen – Beratungsunterstützung benötigt. Ist diese Überzeugung vorhanden, kann man sich mit Berufskollegen in einen Wettbewerb begeben und dann gute Arbeit leisten.

 

Sind Ihre Frachtkosten zu hoch? Christian Schober über die Sache mit den Ausschreibungen

Heute konfrontieren wir Sie nochmals mit einem Beitrag aus dem Jahr 2013 – nicht weil uns nichts mehr einfällt, sondern weil der Text nach wie vor brandaktuell ist.

 

Beste Grüße, Christian Schober

In den letzten Monaten überschlagen sich wieder diejenigen unternehmensnahen Dienstleister, die mit Hilfe Ihrer Software, Ihres IT-Portals, Ihrer Beratungskompetenz oder einer Kombination aus allen drei Dingen, mit Hilfe eines entsprechendes Projektes Frachtkostenreduzierungen versprechen – und zwar erhebliche! Sowohl in den eigenen Produktbeschreibungen als auch in den Medien wird der Erfolg einer Ausschreibung inzwischen automatisch unterstellt (was den Eindruck erweckt, dass alle Spediteure teure Abzocker seien und all diejenigen, die nicht ständig ausschreiben blöd wären) und als hervorragendes Mittel zu schnellen Kostensenkungen und somit Generierung von Liquidität gepriesen. Dabei wird oft auf riesige Anbieterdatenbanken („wir kennen den besten, weil billigsten, Spediteur für Sie“) enorme Erfahrungsschätze, in langen Jahren ermittelte Benchmarkdaten und andere technische Revolutionen im „unter Druck setzen“ von Speditionen verwiesen.

Christian Schober über Werbung in der Transportlogistik

Vor langer Zeit hat mir mal ein früherer Top-Manager eines sehr bekannten, großen Speditionsunternehmens erklärt, warum man sich damals entschlossen hatte, auf den LKW Planen nichts Anderes als den Firmennamen aufzudrucken. Diese Führungskraft war der Meinung, dass a) Slogans sowieso leicht missverstanden werden können und b) sich durch einen Slogan auch die Gefahr erhöht, dass die Inhalte jemanden eben nicht ansprechen könnten. Fazit: Nichts anderes als den Namen des Unternehmens zu schreiben bedeutet auch, nicht zu polarisieren, nicht missverstanden zu werden, also schlichtweg weniger anfällig für textliche Fehlbotschaften zu sein.

 

Diese kleine Geschichte fällt mir immer dann ein, wenn ich mich unterwegs auf die Beschriftungen von LKW’s konzentriere. Was man da alles lesen kann:

Christian Schober über das Ende der Arbeitsnomaden in der Logistik

In einem Blog geht es nicht um Empirie, sondern um das, was man „gefühlt“ erlebt. So auch in diesem Thema:

 

Der Fachkräftemangel (ein Schlagwort, das man schon kaum mehr hören kann) trifft – was nicht überraschend ist – nicht wenige Branchen/Berufe, sondern eher den überwiegenden Teil. So auch die Logistik und die Logistikberatung. 

Es ist schon schwierig überhaupt gute Logistiker zu bekommen (was „gut“ ist, müsste man außerdem definieren). Wenn es welche gibt, und die sich berufen fühlen, Ihr Wissen in die Beratungsbranche einzubringen, kommt die nächste Hürde. Beraten würden die Leute gerne, aber auch noch zur Arbeit reisen? 3 oder 4 Nächte weg? Von zu Hause? Von der Familie, von Hobby, Freundeskreis, Ehrenamt, Privatleben? „Gefühlt“ will das kaum mehr einer. Und je weiter weg die Dienstreisen führen, desto schwieriger ist es.

Christian Schober über Elvis Presley und Logistikprojekte

Es gibt schon sehr viele Sprüche, Ratschläge und Zitate, die sich damit auseinandersetzen, dass es besser ist, etwas zu tun, als nur (darüber) zu reden. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wird ja Erich Kästner zugeschrieben, das ist so ein Zitat. In den Firmengebäuden unserer Kunden finden wir oft Motivationsplakate wie bspw. „Einfach machen“, die wohl mit dem Ziel aufgehangen wurden, Mitarbeiter zum Handeln und zum Entscheiden zu motivieren.

Warum ist das so schwierig? Eventuell doch deshalb, weil in Hierarchien gearbeitet wird und auch so geführt wird? Nach dem alten Motto „Management by Champions – wer den Kopf rausstreckt wird abgeschnitten“? Stinkt der Fisch doch vom Kopf – wie der Volksmund sagt?

Christian Schober über die Frage ob Industrie 4.0 zu Logistik 4.0 und zu Beratung 4.0 führt

Unstrittig ist, dass das die sog. Industrie 4.0 (und alles was dazu gehört) in Teilen „schon da ist“ und außerdem mit voller Kraft „kommen wird“.  Ob man das gut findet oder nicht und ob man zu den Nutzern, den Forschern, den Entwicklern, den vermeintlichen Opfern oder den wirtschaftlichen Profiteuren gehört spielt dabei keine Rolle.

 

Um jedes neue Thema und Schlagwort wird immer ein enormer Hype entwickelt, getrieben u. a. von den (Fach)Medien, Interessensgruppen aller Art, Herstellern, manchmal – je nach Thema – auch von der Politik und – wie man gerne sagt – von den Unternehmensberatern.

Christian Schober über IT-Sicherheit und Geschäftsgeheimnisse

Wie viel wird über dieses Thema geschrieben! Häufige Datensicherung, Firewalls, immer aktueller Virenschutz, Hackerangriffe, Phishing-Nachrichten, Notebooks für den Außendienst – am besten ohne online Zugriff auf die Firmendatenbank, private Nutzung dieser Geräte, Unsicherheiten bei Mobiltelefonen und Messenger-Diensten. Ein weites Feld – scheinbar technisch lösbar, oder?

 

Nein! Das ist die Antwort. Denn jegliche technische Unterstützung für die Mitarbeiter, jegliche Prozessbeschreibung, Arbeitsanweisung, Verhaltenskodex usw. ist vollkommen sinnlos, wenn das beste Standardtool über das man verfügen kann, nicht eingesetzt wird: Der gesunde Menschenverstand. Er ist offenbar nicht mehr so weit verbreitet, wie man meint, dass es schon einmal der Fall war.

Christian Schober - live Blog: Gedanken-Splitter zur transport logistic

Habe mich sehr auf die Messe gefreut:

 

Zurecht! Sehr beruhigend: Alles wie immer! Beunruhigend: Das meiste ist wie immer. Und: Gute Gespräche, alte Bekannte, neue Gesichter, Wiedersehen, Meinungsaustausch, gute Stimmung. Technische Innovationen leider…

Christian Schober über die Messe transport logistic in München vom 09.05.-12.05.2017

Immer wieder werde ich vor einer „Transportmesse“ (wie man früher die transport logistic nannte) von Geschäftspartnern gefragt:

 

Bringt es was dorthin zu gehen?“, oder „Kann ich dort Kunden gewinnen oder Geschäfte machen?“ oder „Wir stellen nicht aus, was sollte ich dann dort?“

 

Meine Antworten fallen immer gleich aus, so auch dieses Jahr: Hingehen! Warum? Man braucht nicht einen einzigen konkreten Termin oder irgendein konkretes Besuchsziel, um Anlass zu haben die Messe zu besuchen - wenn man im weitesten Sinn an Transportlogistik interessiert ist. Mit offenen Augen ...

Christian Schober über die Qualität von Beratern

Was macht eigentlich einen guten Berater aus?

 

Während des Reisens kann man viel lesen und erstaunlich oft wird – auch aktuell wieder - über die Beratungsbranche geschrieben. Dabei ist erstaunlich, welche Fragestellungen - anscheinend - interessieren: Welches sind die umsatzstärksten Beratungshäuser? Welche sind für das Top Management besser geeignet als Andere, welche empfehlen sich für welche Aufgaben? Welche Anbieter sind für welche Wirtschaftszweige geeignet? Welche Klischees gibt es und welche Beratungshäuser entsprechen diesen – oder eben auch nicht? Mittlerweile geht es auch hier außerdem natürlich um Themen wie Digitalisierung (auch der Beratungsprodukte) und natürlich darf Disruption nicht fehlen. Ganz wichtig: Das Schlagwort dieser Tage. 

Christian Schober über Nachhaltigkeit in der Logistik

Nachhaltigkeit.

Ein Begriff unserer Zeit, der – so habe ich den Eindruck – mit unterschiedlichen Inhalten und Erwartungen besetzt ist. Googelt man das Wort „Nachhaltigkeit“ erkennt man die Probleme der genauen Begriffsdefinition. Viele Menschen verstehen darunter wohl vor allem Umweltschutzthemen. Das ist zwar richtig – aber eben nicht alles. Reduzieren wir den Begriff Nachhaltigkeit aber alleine auf ökologische Themen, stellt sich die Frage, wie nachhaltig Logistik überhaupt sein kann, oder? Und dann auch noch Transportlogistik…

 

Die Segnungen der Transportlogistik, die eine schier unbegrenzte Verfügbarkeit von Waren aller Art ermöglicht, erscheint vielen Privatpersonen als selbstverständlich – man ist diesen Service gewohnt (online oder im Laden). 

Christian Schober über die Fahrzeugkostenrechnung in der Logistik

SCHOBER ist nun im 19. Jahr auf dem Markt. Und in der Tat drehte es sich bereits beim allerersten Projekt, das ich selbst verantwortete, gleich um die Fahrzeugkostenrechnung. Der Wegfall der vormals gesetzlich bestimmten Tarife (GFT, früher noch RKT) lag erst wenige Jahre zurück. Es war seinerzeit noch „normal“, dass sich gerade ältere Fuhrparkbetreiber noch nicht daran gewohnt hatten, ihre Kosten und somit die zu berechnenden Preise selbst kennen und errechnen zu müssen.

 

Das war vorher ja nicht notwendig gewesen, waren die Preise doch a) gesetzlich vorgegeben und b) sehr auskömmlich gewesen. 

Christian Schober über Logistik 4.0. und das Zeitalter der Roboter

Heute mache ich es mir mal ganz leicht und lassen Ihnen – lieber Leser – einen Text des Unternehmens www.trademachines.de (natürlich mit Genehmigung) zum Thema Industrie 4.0. im Allgemeinen und die Rolle der Roboter im Besonderen zukommen. Hier finden Sie den Link zur zitierten Info-Graphik als PDF Datei.

 

Interessante Lektüre wünscht Ihnen...

Christian Schober

Christian Schober über City-Logistik-Lösungen wenn es eng(er) wird!

An dieser Stelle habe ich schon oft über die zunehmende Innenstadtlogistik berichtet. Zur sich immer weiter erhöhenden Anzahl von Transporten kommt auch eine gewisse Form des „privaten Platzmangels“. Also: In immer kleiner werdenden Wohnungen wohnen immer mehr Menschen auf weniger Raum.

 

Etwa so, wie man es von Tokio zu kennen glaubt. Nur in „reicheren“  Städten ist dieser Trend etwas gebremst – wird also eintreten, aber eben später. 

Christian Schober über die Bedeutung von Werten und gute Wünsche zum Jahreswechsel

Auch die Firma SCHOBER bekommt viele Weihnachtskarten und schriftliche gute Wünsche zum neuen Jahr.

Darüber freuen wir uns natürlich - eigentlich. Aber: Meist sind diese Grüße relativ lieblos gestaltet:

Christian Schober über Gedanken zur Logistik vor Weihnachten

Immer wieder flammt die öffentliche Diskussion auf, wie man dem zunehmenden Verkehr in den Ballungsräumen und Innenstädten entgegenwirken kann. Als ein Auslöser für die Verstopfungen werden oft die, durch die Decke schießende, Anzahl von Lieferungen von online bestellten Artikeln durch die KEP-Dienstleister gesehen.

 

Gleichzeitig gibt es parallel die Diskussion, wie man den stationären Einzelhandel „retten“ und die Innenstädte „attraktiver“ machen kann.

Christian Schober über den Verbrennungsmotor und Logistik

Das Ende der Ära des Verbrennungsmotors ist in aller Munde, seit es einige politische Vorstöße gibt, dieses Ende genauer zu terminieren.

 

Ein sehr interessantes Interview mit dem Tübinger Oberbürgermeister Palmer (Spiegel 46/2016) macht klar, welche Auswirkungen dies– in diesem Beispiel – auf die Wirtschaft Baden Württembergs hätte. Es ist wohl so, dass – technisch gesehen – Elektromobilität deutlich „einfacher“ zu bauen ist und deshalb eine Menge heute notwendiger technischer Lösungen/Teile/Komponenten durch die OEM’s gar nicht mehr eingekauft werden müssen – weil nicht mehr notwendig! 

Christian Schober über Vertrauen in der Logistik

Digitalisierung, Automatisierung, Cloud-Computing, Industrie 4.0 und und und…. Der Mensch scheint in den Köpfen vieler, die sich intensiv mit diesem Themen beschäftigen, eine immer geringere Rolle zu spielen – zumindest in der „vorhergesagten“ Zukunft.

Christian Schober über die Explosion der innerstädtischen Logistik

Kein Tag vergeht, an dem nicht von vielen Seiten auf die künftig noch stärker zunehmende Urbanisierung der Gesellschaft hingewiesen wird. Hinsichtlich der damit verbundenen Logistikprobleme (City-Logistik) wird heftig gewarnt und schlimme Szenarien werden herauf beschworen.

Christian Schober zum Thema Digitalisierung in der Logistik

Vergangene Woche wurde die Branche „aufgeschreckt“ weil im Rahmen eines Treffens von Luftfrachtspediteuren von einer Rednerin behauptet wurde, in den nächsten 10 Jahren würden 50% der anwesenden Speditionen der Digitalisierung zum Opfer fallen.

Christian Schober über Verkehrsplanung und externe Beratung

Begegnen Ihnen - gefühlt - auch immer häufiger solche oder ähnlich Situationen?:

 

FALL 1: Obwohl es erfolgreich 40 Jahre eine "fließende" (weil ampelfreie) Rechts-abbiegerspur gab wird diese - ohne Anlass und ohne, dass es dort zu Unfällen oder Gefährdungen gekommen wäre - in eine normale Ampelkreuzung umgewandelt, die nur Stau hervorruft.

 

FALL 2: Obwohl man wusste (schon wegen der langwierigen Genehmigungsverfahren) dass an dieser Stelle ein neues Wohngebiet mit 12.000 Einwohnern (!!) gebaut werden wird, hat man ein Bundesstraße (mit erheblicher Bedeutung) in eine "abknickende Vorfahrtsstraße" mit ...

Christian Schober über Logistikcontrolling 2016

Vor wenigen Wochen war ich bei einer Spedition im "Einsatz", die - wie so oft - von der Hausbank keine ausreichende Kreditlinie eingeräumt bekam. Dabei gibt es meist schon einmal grundsätzlich Diskussionen zwischen Spedition und Hausbank, was überhaupt "ausreichend" oder "normal" ist und was nicht. Um die Situation einschätzen zu können...

Szenen aus der Logistik - Christian Schober über die Gemeinsamkeiten von Mitarbeitern und Kunden

Haben Sie schon einmal gehört, dass es deutlich teurer sein soll, einen Neukunden zu gewinnen, als einen Bestandskunden zu halten? Aus diesem Grunde wird gebetsmühlen-artig empfohlen - mit Recht - die bestehenden Kunden stärker zu pflegen und nicht außer Acht zu lassen. Es kann eben deutlich erfolgreicher sein, einen bestehenden Kunden nicht nur...