Über den Autor:

Christian Schober, geboren 1963 in München, ist Speditionskaufmann und Verkehrsfachwirt. Seit 1998 führt er - zunächst mit einem Partner, seit 2003 alleine - die SCHOBER BERATUNG FÜR LOGISTIK. Parallel zur unternehmerischen Tätigkeit  war Christian Schober lange  Jahre in der Erwachsenenbildung tätig; außerdem ist Christian Schober erfolgreich für wichtige geförderte Beratungsformen gelisteter, akkreditierter und  anerkannter Fachberater und zudem in zahlreichen unternehmerisch, wirtschaftlich und  logistisch geprägten Orga-nisationen ehrenamtlich tätig. Christian Schober lebt mit seiner Familie in München. 

In unserem BLOG melden wir uns zu - unserer Meinung nach - wichtigen Themen aus Beratung, Logistik und dem allgemeinen Wirtschaftsleben zu Wort. Darüberhinaus ist es uns wichtig, auch die Belange von Selbständigen, Unternehmern und Führungskräften zu thematisieren. Diskutieren, bloggen oder twittern Sie mit!


1998 - 2018


 

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Christian Schober - 20 Jahre Logistikberatung,        Teil 4: Das Dienstleistungsangebot

Nach den Anfängen, im Schwerpunkt Speditionen und Logistikdienstleister zu beraten, wurde bald klar, dass wir nicht auf diese Branche alleine würden setzen können. Neben der Krankenhauslogistik mussten „neue“ Geschäftsfelder her.

 

Aus den Projekterfahrungen heraus, die wir noch als angestellte Führungskräfte gemacht hatten, leiteten wir ab, was wir dachten, was Kunden benötigen würden. Weil wir nicht gleich wussten, was der Markt annehmen würde, musste zunächst ein Bauchladen her.

 

Jedes einzelne Angebot wurde erst am Reißbrett entworfen und dann versucht zu verkaufen. Im Laufe der Zeit führten die ersten Erfahrungen dann dazu, dass Angebote verändert und angepasst wurden.

Christian Schober über Verkehrspolitik und die Gemeinsamkeiten von Tremosine (del Garda) und München

Der letzte Blogbeitrag vor der Sommerpause soll etwas mit Urlaub zu tun haben – haben mir meine Mitarbeiter gesagt! Also gut! Deshalb das Thema:

 

 

Was haben Tremosine (am Gardasee) und München gemeinsam?

 

 

Sie könnten sagen: „Viel!“, da München angeblich die nördlichste Stadt Italiens sein soll. Aber es geht mir an dieser Stelle um etwas Anderes. Es geht um Verkehrsinfrastruktur.

Christian Schober - 20 Jahre Logistikberatung,        Teil 3: Kooperationen

Mein Partner und ich wollten unbedingt etwas Eigenes aufbauen, uns einen eigenen Namen machen. Deshalb konzentrierten wir uns zunächst ausschließlich auf uns selbst und den potentiellen Markt. Wir entwickelten eigene Vertriebsstrategien, eigene Produkte, unsere Datenbank und später auch die eigene Website.

 

Anfragen für Kooperationen lehnten wir anfänglich ab. Mein Großvater, der während und nach dem 2. Weltkrieg in München ein Fuhrgeschäft betrieben hatte, erzählte mir später sein wichtigstes Credo, wie man in den Jahren nach dem Wirtschaftswunder noch als Fuhrunternehmer überleben konnte:

Christian Schober über Arbeitsnomaden und Wanderarbeiter

Viele Menschen beneiden Unternehmensberater – so sagen sie zumindest. Man könnte ja überall und zu jeder Zeit arbeiten, käme viel rum und – vor Allem - „dürfe“ ein Berater ja reisen, am Ende sogar noch mit dem Flugzeug fliegen! Die Tatsache, dass man „fliegen darf“ lässt die Augen vieler Außenstehender leuchten. Es entsteht der Eindruck, mit Arbeit habe das Ganze wenig zu tun. 

Christian Schober - 20 Jahre Logistikberatung,      Teil 2: Die Anfänge

Mein damaliger Partner und ich begannen mit der Managementberatung für Logistikunternehmen, Spediteure und Transporteure.

 

Häufig nachgefragt waren damals schon Themen wie Fahrzeugkostenrechnung und Vertriebskalkulation – wie wir dachten, vor Allem wegen der erst einige Jahre zurückliegenden Aufhebung der Verbindlichkeit von Tarifen wie RKT bzw. GFT. Dass auch 20 Jahre später das Thema Kostenrechnung, meist im Transportgewerbe, nach wie vor ein Beratungsthema sein würde, konnten wir damals nicht ahnen.

Christian Schober über Beratungsprojekt und das Aus bei der WM in Russland!

Millionen von „Bundestrainern“ analysieren nun das Ausscheiden unserer Nationalmannschaft.

Bastian Schweinsteiger wurden einst leuchtende Augen und ein gewisses „Brennen“ für die Aufgabe nachgesagt, als er im Vorfeld der Spiele zum letzten Titel 2014 interviewt wurde.

„Nur wer selber brennt, kann andere anzünden“ lautet eine gern genommene Redensart, wenn es darum geht, über die Qualität von Führungskräften zu sprechen.

Christian Schober über die LKW Maut – bald auch auf Bundesstraßen!

Ein echter Aufreger möchte man meinen – aber eigentlich ist das Thema „Maut“ in meiner Wahrnehmung sehr viel „kleiner“ als seinerzeit, im Vorfeld und zum Zeitpunkt der einstigen Einführung und auch „gefühlt“ unbedeutender als bei den darauffolgenden Erhöhungsrunden.

 

Doch hin und wieder – in Fachgesprächen oder auch in Fachzeitschriften – kann man erkennen, dass das alte Gespenst „Wer soll das bezahlen?“ nicht vertrieben ist! Man meint, alles sei in Ordnung und das Thema, die Maut weiter zu belasten sei längst gegessen und Standard in der Transportbranche.

Christian Schober – 20 Jahre Logistikberatung,    Teil 1: Gründungszeit

08.06.1998 – ein Tag in einer Zeit als Start Up’s noch „Gründer“ hießen.

 

 

Mein damaliger Partner und ich haben nicht in der Garage angefangen und wurden auch nicht so reich wie Bill Gates. Aber wir begannen – genau heute vor 20 Jahren - am 08.06.1998 zumindest im Keller meines Wohnhauses einerseits an einer CRM Software auf Access-Basis zu basteln – so etwas hieß seinerzeit noch Kundendatenbank – und andererseits an den Produkten zu feilen. Also die Frage zu diskutieren und auf Papier zu bringen, welche Dienstleistungen wir anbieten würden.

Christian Schober über den Nachwuchs an Arbeitskräften in der Logistik

Die aktuelle Diskussion, welche Generation von Arbeitskräften wohl welche Befindlichkeiten und Erwartungen an das Arbeitsleben (und vor allem an die Freizeitgestaltung) hat, gipfelt seit Neuestem immer häufiger in der Forderung, Unternehmen müssten sich nun eher bei den Mitarbeitern „bewerben“, statt anders herum.

 

Gefährlich an dieser Debatte und den Handlungsempfehlungen von „Experten“ aller Art, ist die Verallgemeinerung über „die“ Bewerber, „die“ Jugend von heute und „die“ Generation X, Y und Z.

 

Dazu kommt noch ein vollkommen überzogen negativer Blick auf die eigene, die Logistikbranche. Als Leser hat man den Eindruck, dass man von Glück sagen darf, dass überhaupt noch jemand in der Logistik arbeiten möchte.

Christian Schober über Gründer, Start-ups und Unternehmertum

Seit langer Zeit wird von sehr vielen Seiten beobachtet, wie viele Unternehmen welcher Größe es in Deutschland gibt und vor Allem wie viele Neugründungen zu verzeichnen sind. Dies tun so viele Behörden, Verbände und Organisationen, dass ich mir die Aufzählung spare.

 

Sind die Werte zu niedrig, wird oft dem mangelnden Wagniskapital und der Risikoscheu potentieller Geldgeber die Schuld zugewiesen. Neidvoll schaut man bspw. nach USA, wo das Geld lockerer sitzt und manche deutsche Gründer sogar vor Ort gehen müssen um einen „Accelerator“ zu treffen, der Kontakte zu Geld und zu Kunden herstellt.

Christian Schober über Wege zur Markterschließung

Können Sie sich an das zweite Halbjahr 2017 in München erinnern? Überall lagen – in Häufen und wie hingeworfen – gelbe Fahrräder im Stadtbereich „herum“. Nach einiger Zeit setzte die – berechtigte – Entrüstung der Bürger ein und es stellte sich dann heraus, dass ein asiatisches Unternehmen München und weitere Großstädte mit Rädern „geflutet“ hatte.

 

Vorher hatte man von dieser Firma nichts gehört und nun, plötzlich, war das Unternehmen bekannt. Ein Manager dieses Anbieters entschuldigte sich in so mancher Stadt wortreich und sprach von einem Imageschaden für sein Unternehmen. Tatsächlich wurden wohl danach dann auch Räder entfernt und wieder mitgenommen – oder auch entsorgt. Auf jeden Fall, liegen jetzt – im Frühjahr 2018 – deutlich weniger Räder herum.

Christian Schober über Logistik und Fachkräftemangel

Diese Woche wurde in einem Fernsehbeitrag sehr eindringlich und überzeugend vom Fachkräftemangel und dem Fehlen von Nachwuchskräften im Handwerk berichtet. Ein interessantes Thema, auch weil es einen sehr engen Zusammenhang zur Preisentwicklung im privaten Wohnungsbau gibt. Detailliert wurde über die Schwierigkeiten von Bauträgern berichtet, überhaupt noch Handwerker zu finden. 
 
Interessant war die Begründung des Kommentators, warum das so sei: Die Bezahlung sei schlecht, das Image sei nicht gut, die Arbeitszeiten wären ungeregelt und lang und außerdem müsse man körperlich arbeiten, was anstrengend sei. Kommt uns Logistikern das bekannt vor? Klingt vollständig so, wie die Begründung des Mangels an Berufskraftfahrern, oder? 

Christian Schober über Logistik, Glück und Qualität

Was ist eigentlich Glück?

Wie erreicht man es glücklich zu sein?

 

Das sind wohl Fragen, die Menschen millionenfach und schon seit tausenden von Jahren beschäftigen.


Aber was hat das Thema „Glück“ in diesem Blogbeitrag zu suchen?

 

Ganz einfach: gemäß dem folgenden Spruch, der mir gut gefallen hat und der mein Teelicht ziert, kann man „bestimmen“ wann man glücklich ist: man entschließt sich einfach dazu!

Christian Schober über Bier, Brauereien und Logistik

Sind Sie Biertrinker? Ich muss das fragen, denn der Umsatz mit Bier ist weiter rückläufig – nicht dramatisch, aber seit Jahren stetig.

 

Diejenigen, die weiter Bier trinken, können heutzutage – wieder – auf eine große Zahl von unterschiedlichsten Sorten zurückgreifen, auch und vor Allem in Bayern.

 

So gibt es diejenigen, die gerne zu einem moderaten, „normalen“ Preis Bier industriell arbeitender Großbrauereien trinken. Es gibt auch diejenigen Genießer, denen die Quelle und die Brauart recht egal sind und es gibt auch solche, die Bier von mittleren und kleinen Biermanufakturen schätzen und dafür auch gutes Geld bezahlen.

Christian Schober über Wertschätzung – auch in der Logistik

Im positiven Sinn erstaunt war ich, als ich vor wenigen Wochen davon las, dass man die Transportleistung, die Spediteure erbringen, mehr „wertschätzen“ solle. Eine – in heutigen Zeiten – ungewöhnliche, aber außerordentlich positive Forderung!

 

Spricht man mit älteren Menschen oder auch mit im Ausland lebenden Kollegen kann man erfahren, dass diese ebenfalls meinen, dass eine gewisse Form des Egoismus und der Fokussierung auf die eigenen Interessen weiter um sich greift. Egoismus ist aber der Feind der Wertschätzung.

Christian Schober über Weihnachten und überforderte Paketdienste

Im November und im Dezember, in Monaten, in denen manche Branchen zwischen 50 und 80% des Jahresumsatzes machen, haben auch die Logistiker sehr viel zu tun. Früher waren es vor Allem die Stückgutspeditionen, die vom Weihnachtsgeschäft einerseits profitierten und andererseits auch davon geplagt waren. Durch den zunehmenden Onlinehandel, aber auch durch die Tendenz der permanenten Sendungsverkleinerung im B2B Bereich sind es seit einigen Jahren zunehmend die Paketdienste, die vor Weihnachten unter Strom stehen.

Christian Schober über Motivation – nicht nur in der Logistik

Wie heißt es so schön in der Werbung eines Geldinstituts: „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“. Aber was treibt die Menschen an? Wenn ein Bankhaus damit wirbt, vermute ich, dass die Schöpfer des Werbespots meinen, dass der Kunde entweder Geld als Antrieb hat oder Geld benötigt um sein Ziel (das ihn antreibt) zu erreichen.

Christian Schober über Start-ups, digitale und klassische Speditionen

Seit geraumer Zeit hat die Vielfalt von Geschäftsmodellen im – nennen wir es (noch) Speditionsgewerbe – vor Allem mit Hilfe der fortschreitenden Digitalisierung sprunghaft zugenommen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und immer häufiger lassen sich Geschäftsmodelle und die angebotenen Dienste nicht in (bekannte) Schubladen stecken.


 

 

 

 

 

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