Christian Schober über die Fahrzeugkostenrechnung in der Logistik

SCHOBER ist nun im 19. Jahr auf dem Markt. Und in der Tat drehte es sich bereits beim allerersten Projekt, das ich selbst verantwortete, gleich um die Fahrzeugkostenrechnung. Der Wegfall der vormals gesetzlich bestimmten Tarife (GFT, früher noch RKT) lag erst wenige Jahre zurück. Es war seinerzeit noch „normal“, dass sich gerade ältere Fuhrparkbetreiber noch nicht daran gewohnt hatten, ihre Kosten und somit die zu berechnenden Preise selbst kennen und errechnen zu müssen.

 

Das war vorher ja nicht notwendig gewesen, waren die Preise doch a) gesetzlich vorgegeben und b) sehr auskömmlich gewesen.

 

Ich dachte mir damals, dieses Beratungsangebot würde wohl in kurzer Zeit obsolet werden. Und heute? 20 Jahre später?

 

Ich bekam nicht Recht, in der Zwischenzeit war die Fahrzeugkostenrechnung immer ein stark nachgefragter Dauerbrenner und ist es geblieben. Woran das liegt? Ich weiß es nicht. Ein LKW, der täglich 500 km fährt verursacht bspw. ca. 150 T€ Kosten p. a. – würde ein Unternehmen eine oder mehrere Maschinen zu diesen Kosten anschaffen, würde die Produktivitätssteigerung berechnet werden, der ROI würde betrachtet werden und nicht selten würde gefragt werden, wie viel Umsatz damit mehr gemacht werden wird und wie viele Mitarbeiter (ja, leider so ist das) und/oder Überstunden entfallen würden.

 

Doch die Anschaffung von LKW? Der ROI dieser „Maschine“ bleibt häufig im Dunkeln. Auch hier gilt aber: Nur was man misst, kann man auch verbessern. Dann sind die Potentiale aber oft sehr interessant. Die Fahrzeugkostenrechnung ist das einzige Tool das hierbei hilft und die notwendige Transparenz schafft!

                                                                                                                                              

Beste Grüße, Christian Schober

 

P. S. Weiterführende Unterlagen finden Sie hier

www.christianschober.de/weiterfuehrende-dokumente-1 

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