Christian Schober über Bier, Brauereien und Logistik

Sind Sie Biertrinker? Ich muss das fragen, denn der Umsatz mit Bier ist weiter rückläufig – nicht dramatisch, aber seit Jahren stetig.

 

Diejenigen, die weiter Bier trinken, können heutzutage – wieder – auf eine große Zahl von unterschiedlichsten Sorten zurückgreifen, auch und vor Allem in Bayern.

 

So gibt es diejenigen, die gerne zu einem moderaten, „normalen“ Preis Bier industriell arbeitender Großbrauereien trinken. Es gibt auch diejenigen Genießer, denen die Quelle und die Brauart recht egal sind und es gibt auch solche, die Bier von mittleren und kleinen Biermanufakturen schätzen und dafür auch gutes Geld bezahlen.

Aber – ich muss ja nun zum Thema kommen – noch etwas Anderes als der Preis und der Geschmack unterscheiden sich bei den verschiedenen Brauereien: Ja, Sie ahnen es schon, es ist die Logistik.

 

Denn so wenig manchen kleinen und mittelgroßen Brauereien die große Konkurrenz der Konzerne „schmeckt“: die Logistik haben die im Griff! Effiziente Logistik hilft Großbrauereien auch dabei, Geld zu verdienen, obwohl das Bier im Verhältnis günstig verkauft wird.

 

Das heißt im Umkehrschluss doch, dass das teurere Bier einer mittelgroßen oder kleinen Brauerei zu hohen Gewinnen führen muss, oder? Leider nicht immer, denn oft werden Gewinne durch eine nicht optimale Ablauforganisation (im Vergleich zum Konzern mit industrialisierten Prozessen) aufgefressen.

 

Nehmen Sie als Entscheidungsträger in einer Brauerei von beiden Welten das Beste: brauen Sie das bessere Bier (das klappt ja schon!) und arbeiten Sie trotzdem mit kostengünstigen und verschwendungsarmen Lager- und Transportprozessen. Damit in Ihrer Bierpreiskalkulation mehr Platz für den Gewinn bleibt!

 

Viel Erfolg und freundliche Grüße aus München, Christian Schober

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