Christian Schober über Arbeitsnomaden und Wanderarbeiter

Viele Menschen beneiden Unternehmensberater – so sagen sie zumindest. Man könnte ja überall und zu jeder Zeit arbeiten, käme viel rum und – vor Allem - „dürfe“ ein Berater ja reisen, am Ende sogar noch mit dem Flugzeug fliegen! Die Tatsache, dass man „fliegen darf“ lässt die Augen vieler Außenstehender leuchten. Es entsteht der Eindruck, mit Arbeit habe das Ganze wenig zu tun.

Es scheint so, als würde der Vielreisende immer angenehm im Warmen sitzen, ein paar Drinks nehmen und – sobald WLAN da ist – online schnell ein paar Geschäfte mit viel Gewinn machen.

 

Dass sich die Wirklichkeit oft anders darstellt ist sehr interessant in einem Artikel von David Pfeifer in der Süddeutschen Zeitung aufgezeigt worden. Es geht dabei auch um den Zusammenhang zwischen Figur und der Häufigkeit von Dienstreisen, weshalb der Titel des Artikels „Dicke Spesen“ mehr als zutreffend ist.

 

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre – danach sehen Sie das „Schicksal“ der vielreisenden Geschäftsleute sicher in einem anderen Licht.

  

Grüße aus München, Christian Schober

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