Muss man die eigene Unternehmenslogistik "zwangsdigitalisieren"?

ein Beitrag von Christian Schober

 

Verstehen Sie mich nicht falsch - ich finde es wirklich sehr schade, dass die LOGIMAT nicht stattgefunden hat. Hätte sie stattgefunden und wäre man dort gewesen, wäre man mit der vollen Wucht der Digitalisierung und Automatisierung konfrontiert worden. Und das ist gut so! Es ist ausgesprochen interessant und faszinierend...

...was die Digitalisierung an Lösungen und Möglichkeiten für die Intra-Logistik bietet. Es gibt jedoch auch ein ABER.

Denn wer sich mit dem Thema beschäftigt stellt fest, dass Digitalisierung ALLES ist. Zumindest soll auf Messen und in den Fachmedien (bis auf wenige Ausnahmen) dieser Eindruck geweckt werden. Manuelle oder analoge Lösungen, die pragmatisch sind und kostengünstig ohne Investition zeitnah helfen würden: sie  werden oft als "rückwärtsgerichtet" oder "eigentlich schon veraltet" tituliert. 

 

Doch achten Sie kritisch darauf, WER dies tut! Gesundes Misstrauen und gesunder Menschen-verstand helfen auch bei der Investition in Intra-Logistik-Technik. Digitalisierung und auch Automatisierung sind doch kein Selbstzweck, sondern sind dann gut und wichtig, wenn es den Unternehmen mehr Vorteile bietet statt nur sagen zu können, "wir haben was Digitales gemacht". Finden Sie nicht auch?

 

Wir als Berater können guten Gewissens unseren Kunden nur Techniken empfehlen, die - bald - einen nennenswerten ROI haben. Oder durch die sich Chancen ergeben, die sich nach Bestem Wissen und Gewissen und intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema als Chance für das Unternehmen erweisen. 

 

Stellen Sie auch diese Forderung des ROI an sich selbst - auch als Vorgabe an Ihr eigenes Projektteam. Das ist das Mindeste, was Sie von einer Investition erwarten dürfen. 

 

Viel Erfolg bei Ihrem Projekt wünscht Ihnen Christian Schober

 

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